VIVAVIS – Decoding the furure

EED umsetzen – Pflicht oder Kür?

Koblenz, 18.02.2020 – Am 25. Dezember 2018 ist die novellierte EU-Energieeffizienz-Richtlinie (European Energy Directive, kurz EED) in Kraft getreten. Geplant war eine Umsetzung in nationales Recht bis zum 25. Oktober 2020, in Deutschland erfolgt dies voraussichtlich im März 2021 mit der Novelle der Heizkostenverordnung.

Hauptziel der neuen EU-Vorgaben ist es, zusätzliche Einsparpotenziale zu nutzen, um den europaweiten Energieverbrauch um 32% bis 2030 zu senken. Erreicht werden soll dies durch Verbrauchstransparenz für Mieter. Vor diesem Hintergrund müssen seit Ende Oktober 2020 alle neu installierten Zähler, Mess- und Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Die Umrüstung des gesamten Gebäudebestands muss bis zum 01. Januar 2027 vollständig abgeschlossen sein. Weiterhin muss der Vermieter seine Mieter mindestens zweimal jährlich über ihren Energieverbrauch informieren – sind die Geräte fernauslesbar, auf Wunsch viermal jährlich, ab 2022 sogar monatlich. Noch vorhandene konventionelle Geräte müssen dann zweimal jährlich manuell abgelesen werden.

Hier unterstützt die Umstellung auf ein Verbrauchsportal die häufige Bereitstellung der Verbrauchsinformationen. Und auch der starke Anstieg der Kosten für die manuelle Ablesung konventioneller Messgeräte macht eine schnelle Umstellung auf eine vollständig digitale Plattform mit fernauslesbaren Zählern. Diese kann dann in weiteren Schritten als Basis für zusätzliche Geschäftsmodelle dienen.

„Wohnungswirtschaft und Ihre (kommunalen) Dienstleister haben die Wahl zwischen Pflicht oder Kür. Derzeit sprechen uns viele Kunden aus der Wohnungswirtschaft an, die mit unserer Unterstützung das Geschäftsmodell erweitern und ihre Liegenschaften aufwerten wollen. Kommunale Netzbetreiber sehen das als Chance, Messstellen gegen fremde Smart Meter-Anbieter zu sichern“, betont Andreas Wollkopf, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb Deutschland.

Wurde mit dem Aufbau eines Verbrauchsportals bereits der Grundstein gelegt, kann der Einstieg in Submetering und Anlagensteuerung schneller erfolgen. Daraus folgen zusätzliche, sichere Erträge, Mehrwertdienste zur Aufwertung der Liegenschaften und ein effizienterer Betrieb der eigenen Anlagen. Wohnungswirtschaft und ihre Dienstleister können ihre Wertschöpfung erweitern und  das Kerngeschäft optimal unterstützen.

Mit der Digitalisierungsplattform der VIVAVIS, einer Lösung aus unserer Private Energy Cloud, gelingt der Einstieg in wenigen Monaten und mit nur einer geringen Anfangsinvestition. Die Digitalisierungsplattform der VIVAVIS ist eine Private Energy Cloud, die aus einem eigenen, hochperformanten Rechenzentrum in Darmstadt bereitgestellt wird. Sie ist der Backbone für alle Geschäftsmodelle und –prozesse, kann nahezu beliebige Metering, Smart Metering, Submetering und IoT-Daten aus eigenen Systemen, Fremdsystemen und Datenloggern im Feld integrieren, prüfen und dann Folgesystemen z. B. der Abrechnung zur Verfügung stellen. Berechnet werden Ihnen nur die Messstellen, die sie auch wirklich benötigen.

Möchten Sie mehr wissen? Dann melden Sie sich gleich an zu unserem Vortrag „Liegenschaften digitalisieren und EED-Novelle umsetzen“ auf dem VIVAVIS Energy Day am 24.02.2021. Von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr geben Andreas Wollkopf, Vertriebsleiter und Christian Bühler, Key-Account-Manager einen Einblick ins Thema. Oder kontaktieren Sie uns direkt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.

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