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Starterbox Klimamonitoring

Per Plug-and-play zum Klimamonitoring

Koblenz, 16.12.2021 – Das grundlegende Prinzip des Klimamonitorings ist es ganz einfach. Sensoren in oder an Gebäuden erfassen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Wird ein festgelegter Grenzwert überschritten, erfolgt eine Alarmmeldung, auf die entsprechend reagiert werden kann. So simpel dies klingt, so vielfältig sind die Anwendungsfälle, die daraus erwachsen können.

Anwendungsfälle und Akteure

Diese reichen von der Hilfestellung bei der Sicherung von Liegenschaften, Anlagen und Kulturgütern, z. B. in Kirchen, über die Optimierung von Heizungs-/ Temperierungs- und Lüftungskonzepten bis hin zur Entscheidungsgrundlage für die Planung von aufwändigeren Umbaumaßnahmen. Dabei spielen oft nicht nur monetäre, sondern auch übergeordnete Ziele eine entscheidende Rolle. Es geht um die kommunale Energiewende, die Erreichung von Klimazielen und mehr Nachhaltigkeit. Eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität sorgt für die Positionierung als innovativer, attraktiver Anbieter.

Doch nicht nur Kommunen profitieren von den Möglichkeiten des Klimamonitoring. Prinzipiell ist es für jeden eine Option, der mit der Verwaltung von oder Arbeit in Liegenschaften zu tun hat. So, wie beispielsweise eine Kommune ihre Bürogebäude, Wohnhäuser, Veranstaltungsorte oder Museen überwachen kann, können andere Liegenschaftsbetreiber dies für ihre Objekte umsetzen. Seien es die Filialen einer Supermarktkette, Gebäude im Besitz der Bundeswehr oder Krankenhäuser. Auch der Betrieb einer Klimamonitoringinfrastruktur als Dienstleister ist denkbar, z. B. als Energieversorger im Auftrag der Kommune oder als Bauunternehmen für Immobilieneigner im Rahmen einer Wasserschadensanierung. Das Klimamonitorung kann bereits die Ausgangsbasis für ein umfassendes Energiemonitoring bilden.

Starten statt warten – mit dem Plug-and-play-Paket

Sie finden sich in den Beispielen wieder oder haben bereits eigene Ideen zur Umsetzung? Sie möchten ohne große Investitionen erste Messungen realisieren? Mit unserem Starterpaket finden Sie jetzt einen einfachen und günstigen Einstieg ins Klimamonitoring ohne weitere laufende Kosten. Sie erwerben die gewünschten Sensoren inklusive den SIM-Karten und den Zugang zum VIVAVIS Dashboard für ein Jahr. Nach dem ersten Jahr entscheiden Sie, welche Sensoren und Visualisierung Sie weiter betreiben möchten.

Folgende Use Cases können mit den Luftfeuchte- und Temperatursensoren u. a. unterstützt werden:

  • Lüftungsüberwachung
  • Feuchtigkeitsüberwachung, allgemein oder auch speziell zur Überwachung und Anpassung von Trocknungsvorgängen im Rahmen von Wasserschäden
  • Schimmelprävention: nach Wasserschäden oder als generelle Schimmelprävention/Heizungskontrolle

Leistungsmerkmale:

  • Vollständiger Batteriebetrieb
  • Batterielaufzeit laut Hersteller ca. 4-8 Jahre je nach Umgebungstemperatur und Messintervall
  • Speicherung und Visualisierung im VIVAVIS Dashboard

Im Paket enthalten sind:

  • Sensoren und SIM-Karte:
    • 1x NB-IoT Außensensor für Temperatur/Feuchte
    • 4x NB-IoT Innensensor für Temperatur/Feuchte
  • 1x Benutzerzugang zum VIVAVIS Dashboard für das erste Jahr

Voraussetzung für die Nutzung der Starterbox ist ein Internetzugang und ein vorhandenes NB-IoT-Netz. Ob die NB-IoT-Netzabdeckung an Ihrem Standort gegeben ist, können Sie beispielsweise hier prüfen: https://t-map.telekom.de/tmap2/mobileiot/

Vorteile des Plug-and-play-Starterpakets

Der größte Vorteil ist, dass Sie sofort mit Ihrem Projekt loslegen können. Die einzelnen Bestandteile sind sofort einsatzbereit und von der umliegenden Infrastruktur weitestgehend unabhängig. Montage und Inbetriebnahme können ohne spezielle Fachkenntnisse durchgeführt werden. Eine Steckdose oder Stromversorgung ist nicht erforderlich. Bedienung und Zugriff per Smartphone oder Tablet sind ebenso einfach.

Auf Wunsch können mehrere Starterboxen parallel betrieben werden, der Skalierbarkeit sind fast keine Grenzen gesetzt. Auch andere Erweiterungsmöglichkeiten sind gegeben: weitere Kommunikationstechnologien können zusätzlich genutzt werden, die Sensoren bzw. Daten der Starterbox können leicht in andere Systeme (u. a. GIS oder Asset Management) integriert werden. Und wenn Sie die Sensoren in einem anderen Projekt benötigen, können Sie rasch abgebaut und am neuen Einsatzort wieder in Betrieb genommen werden.

Sie möchten mehr über das Starterpaket und die Anwendungsfälle erfahren? Dann wenden Sie sich gerne an Ihren vertrieblichen Ansprechpartner für Metering/Quartier. Einen Überblick über unsere Gesamtlösung zum Klima- und Umweltmonitoring finden Sie hier.